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Klöckner & Co-Aktie: Deutliches Aufwärtspotenzial


28.03.2012
National-Bank AG

Essen (www.aktiencheck.de) - Der Analyst der National-Bank AG, Manfred Jaisfeld, stuft die Aktie von Klöckner & Co (ISIN DE000KC01000 / WKN KC0100) weiterhin mit dem Anlageurteil "kaufen" ein.

Am 7. März habe der Konzern den Bericht zum Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Da das Management bereits im Vorfeld auf ein vergleichsweise schwaches Schlussquartal vorbereitet habe, habe sich die Enttäuschung über das vorgelegte Zahlenwerk dabei insgesamt in Grenzen gehalten. Konkret sei im Gesamtjahr ein Absatzzuwachs von 25,4% auf 6,7 Mio. t sowie ein Umsatzanstieg um 36,5% auf 7,1 Mrd. Euro erzielt worden, wobei die Steigerungsraten im Kern auf die Akquisitionen von Macsteel und Frefer zurückzuführen seien.

Die Ergebnisentwicklung sei von einer deutlichen Abschwächung während des Jahresverlaufs geprägt gewesen, so dass am Ende ein Minus des operativen Ergebnisses vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) von 8,9% auf 217 Mio. Euro zu Buche gestanden habe. Unter dem Strich habe Klöckner nur noch ein anrechenbares Ergebnis von 11,6 Mio. Euro (-85,1%) bzw. 0,14 Euro je Aktie erwirtschaftet, wobei im Schlussquartal sogar ein Verlust von 26,5 Mio. Euro habe hingenommen werden müssen. Eine Dividendenausschüttung werde der Konzern dieses Jahr daher wohl nicht vornehmen, nachdem für das Geschäftsjahr 2010 noch 0,30 Euro je Aktie gezahlt worden sei. Angesichts der momentanen Ertragsdelle würden die Analysten diesen Schritt positiv bewerten.

Der Nettoschuldenstand habe sich zum Jahresende 2011 auf 471 Mio. Euro nach 580 Mio. Euro zum Ende des dritten Quartals bzw. 137 Mio. Euro in der Bilanz 2010 belaufen. Im Schlussquartal habe dabei vor allem das rückläufige Working Capital geholfen, wobei die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im genannten Zeitraum um 243 Mio. Euro hätten zurückgefahren werden können. Die Analysten würden eine stärkere Fokussierung auf die Rückführung der Schulden angesichts der Übernahmen in den Vorjahren sowie des noch unsicheren Geschäftsumfelds für eine sinnvolle Strategie halten. Zudem erhöhe sich so die Flexibilität im Vorfeld der Fälligkeit einer 325 Mio. Euro schweren Wandelanleihe aus dem Jahre 2007 im Juli 2012.


Mit Blick auf das laufende Jahr seien gemischte Signale ausgesandt worden. In den ersten beiden Quartalen wolle der Konzern jeweils sequenzielle Umsatzzuwächse ausweisen. Das EBITDA solle in den ersten drei Monaten 40-50 Mio. Euro erreichen und im Folgequartal weiter ansteigen. Überhaupt werde ein stärkeres zweites Quartal erwartet, während für das zweite Halbjahr aufgrund der sehr hohen Unsicherheit noch keine Prognose abgegeben werde. Für das Gesamtjahr werde insgesamt ein Anstieg sowohl des Absatzes als auch des Umsatzes erwartet, allerdings mit erheblichen regionalen Unterschieden. Vor allem für die europäische Stahlkonjunktur gebe sich Klöckner bislang eher pessimistisch und prognostiziere eine rückläufige Stahlnachfrage. Für die Region Amerika erwarte der Konzern eine Steigerung des Stahlabsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Zuvor seien als erste Indikation im Rahmen der Neunmonatszahlen noch eine bestenfalls stabile Stahlnachfrage in Europa sowie ein wachsender Stahlmarkt in Nord- und Südamerika in Aussicht gestellt worden.

Als konjunktursensitiver Wert habe die Aktie des Duisburger Stahlhändlers Klöckner & Co in den zurückliegenden Quartalen besonders stark unter der Abschwächung der Stahlnachfrage sowie der rückläufigen Stahlpreise gelitten. Die Analysten sähen den Boden dieser Entwicklung jedoch mit dem ersten Quartal 2012 als erreicht an. Die begonnene Erholung werde allerdings noch getrübt durch die hohe Unsicherheit über den Fortgang der Stahlkonjunktur im zweiten Halbjahr 2012.

Nach Erachten der Analysten seien die möglichen Belastungsfaktoren jedoch ausreichend im derzeitigen Kursniveau eingepreist, zumal sie einen neuerlichen Abschwung in der zweiten Jahreshälfte als eher unwahrscheinlich einstufen würden. Ihre Bewertungsmodelle würden folgerichtig das Bild einer Unterbewertung der Klöckner-Aktie bestätigen. So würden die Analysten auf Basis der statischen Multiplikatoranalyse einen fairen Wert des Eigenkapitals von 14,98 Euro je Aktie errechnen. Das dynamische DCF-Modell liefere einen gerechtfertigten Barwert in Höhe von 13,72 Euro je Aktie. In der Summe würden die Analysten ein Kursniveau von 14,50 Euro als realistisches Kursziel ansehen, woraus sich ein Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kursniveau von rund 25% ableite.

Das Anlageurteil der Analysten der National-Bank AG für die Klöckner & Co-Aktie lautet entsprechend "kaufen". Das Kursziel werde bei 14,50 Euro gesehen. (Analyse vom 28.03.2012) (28.03.2012/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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